Viele Stadt- und Wohnquartiere stehen heute unter massivem Druck: Steigende Armut, Zuwanderung, Wohnraummangel, Einsamkeit und eine alternde Gesellschaft führen zu sozialer und infrastruktureller Überlastung. Diese Entwicklungen gefährden den sozialen Zusammenhalt, den Bestandwert und die Vermietbarkeit – und stellen die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft damit vor große Herausforderungen. Zugleich ist die Politik gefordert, denn ohne verlässliche soziale Infrastrukturen, finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen gelingt die Stabilisierung überforderter Quartiere nicht.
Die Gestaltung lebenswerter, resilienter Quartiere ist damit zu einer der zentralsten Zukunftsaufgaben geworden, die ein akteursübergreifendes Handeln erfordert.
Die Tagung bringt die zentralen Akteurinnen und Akteure aus Wohnungswirtschaft, Wissenschaft und Politik zusammen, um auf Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse politische und wohnungswirtschaftliche Handlungsansätze für eine zukunftsfähige Quartiersentwicklung zu erarbeiten.