Wirtschaftliche Stabilität ist die Grundlage genossenschaftlicher Handlungsfähigkeit. Steigende Bau- und Modernisierungskosten, Energiewende, Digitalisierung und Fachkräftemangel erhöhen den Steuerungsdruck. Gleichzeitig müssen Nutzungsentgelte tragfähig bleiben und Investitionen langfristig finanzierbar sein. Gerade kleine und mittlere Wohnungsgenossenschaften arbeiten mit begrenzten finanziellen und personellen Spielräumen. Größere Vorhaben wirken unmittelbar auf Liquidität und Organisation. Strategische Entscheidungen müssen daher klar priorisiert, wirtschaftlich belastbar und in Aufsichtsrat wie Vertreterversammlung überzeugend vertreten werden. Zugleich gilt es, Mitarbeitende mitzunehmen und Orientierung zu geben. Führung bedeutet in diesem Kontext, Wirtschaftlichkeit und genossenschaftliche Verantwortung in eine tragfähige Linie zu bringen und eine „enkelgerechte“ Organisation zu gestalten, die langfristig handlungsfähig bleibt. Die Zukunftswerkstatt bietet hierfür einen strukturierten Rahmen zur strategischen Einordnung, Priorisierung und Entscheidungsvorbereitung – im Erfahrungsaustausch auf Vorstandsebene.
Maximal 20 Teilnehmende · Vertraulicher Rahmen · Auf Entscheiderebene
Das Selbstverständnis von Wohnungsgenossenschaften im 21. Jahrhundert – Wirtschaftlichkeit und genossenschaftliche Verantwortung in Einklang bringen
Zukunftsfähigkeit konkretisieren – Energiewende, Digitalisierung und Investitionsdruck einordnen sowie Auswirkungen auf Liquidität und Organisation bewerten
Strategische Maßstäbe für Investitionen und Schwerpunktsetzung festlegen – klare Kriterien definieren, an denen künftige Projekte gemessen werden
Strategische Entscheidungen im genossenschaftlichen Rahmen absichern – Aufsichtsrat und Vertreterversammlung strukturiert einbinden
Wirtschaftliche Argumente verständlich und anschlussfähig kommunizieren
Organisation und Mitarbeitende auf die gewählte Linie ausrichten – Verantwortung klären und Umsetzung verbindlich steuern
Ziel ist eine wirtschaftlich fundierte, gremiumsfeste Weichenstellung und ein klar definierter nächster Schritt für die anstehende Phase.
ist Bereichsleitung des Weiterbildungscampus der EBZ Akademie. Darüber hinaus ist sie aktiv als Aufsichtsrätin bei einer Bochumer Genossenschaft und im Prüfungsausschuss der IHK Mittleres Ruhrgebiet. Als Wirtschaftspsychologin liegt ihr das lebenslange Lernen besonders am Herzen.